Hier finden Sie Handreichungen und Erlässe zum Thema Rechenschwäche.

S3-Leitlinie: Diagnostik und Behandlung der Rechenstörung: Langfassung, AWMF online, Portal der wissenschaftlichen Medizin, Februar 2018

Rundschreiben Nr 27/2017 "Richtlinien für den schulischen Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten beim Rechnenlernen", BMB, 29.11.2017

Handreichung über "Die schulische Behandlung der Rechenschwäche", BMBWF, Abteilung Schulpsychologische Bildungsberatung, 2018

Handreichung über "Die schulische Behandlung der Rechenschwäche", BMB, Abteilung Schulpsychologische Bildungsberatung, 2017

Handreichung über "Die schulische Behandlung der Rechenschwäche", BMUKK, Abteilung Schulpsychologische Bildungsberatung, 2008

Handreichung für Pädagoginnen und Pädagogen, BMWK, Abteilung Schulpsychologische Bildungsberatung, 2006

Richtlinien Richtlinien für den Umgang mit Kindern mit besonderen Schwierigkeiten im Erlernen des Rechnens, SSR für Wien, ER I: 501, 2017

Richtlinien für den Umgang mit Kindern mit Lese-, Rechtschreib-, Rechenschwächen, SSR für Wien, ER I: 501, 2005

Richtlinien für den Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit „Rechenschwäche“ in der Allgemeinbildenden Pflichtschule, LSR für Niederösterreich, II-306/413-2009, 2009

Richtlinien Dyskalkulie - wie gehen wir mit Rechenschwächen um?, LSR für Vorarlberg, 800000.85/0090/2006, 2006

Richtlinien für den Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit „Rechenschwäche“, LSR für Salzburg, 2014

Richtlinien für den Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit „Rechenschwäche“, LSR für Oberösterreich, 2017

Insbesondere die Richtlinien des LSR Niederösterreich weisen in die richtige Richtung. Frühzeitiges Erkennen und individuelle Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern sind wesentliche Voraussetzungen für eine bestmögliche Unterstützung betroffener Kinder.

Auch wenn die angeführten Richtlinien ähnlich dem "Legasthenie-Erlass" Kindern mit besonderen Schwierigkeiten speziell in Mathematik helfen sollen, einen ihrem sonstigen Leistungsprofil entsprechenden Ausbildungsweg durchlaufen zu können, sind diese häufig noch nicht in den Schulen "angekommen". Außerdem bestehen rund um derartige rechtliche Grundlagen viele Mythen und Missverständnisse bei Lehrerinnen und Eltern.

Die Umsetzung in der Schule ist auch nicht einfach. Einerseits sind die vorliegenden Formulierungen meist sehr weich und wenig konkret, andererseits sind die Rahmenbedingungen im schulischen Umfeld nicht immer hilfreich. Es soll auf betroffene Kinder eingagangen, ihre Schwäche berücksichtigt werden, wobei jedoch immer wieder betont wird, dass dies "zielgleich" erfolgen soll. Dies wäre meiner Meinung nach jedoch nur unter deutlich höherer Budgetierung des schulischen Unterstützungspersonals möglich.

Bereits länger unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer sind nach wie vor häufig nicht ausreichend über diese Thematik informiert, unzureichende Aufnahme der Problematik in der LehrerInnenausbildung sowie die zumeist mangelhafte Finanzierung sinnvoller Ansätze wirken zusätzlich erschwerend.